Vom Schnitt bis zur Palette: ein Tag im Packhaus

Was mit einer Traube geschieht, vom Schnitt bis zur Verladung in den Kühl-Lkw. Die Schritte unserer Arbeit in Myrtofyto bei Kavala, der Reihe nach.

Die Packhalle des Packhauses Mintzilis mit den drei Sortierlinien

In der Saison folgt der Tag im Packhaus dem Rhythmus des Weinbergs. Die geernteten Trauben müssen schnell sortiert, verpackt und gekühlt werden, denn Tafeltrauben verlieren Wasser, sobald sie vom Rebstock getrennt sind.

1. Ernte

Die Trauben werden geschnitten, sobald der Zuckergehalt das Minimum erreicht, das die EU-Vermarktungsnorm für die Sorte festlegt, und im Weinberg in Kisten gelegt. Von dort gelangen sie schnell ins Packhaus.

2. Wareneingang

Jede Partie wird bei der Ankunft mit Erzeuger und Feld erfasst. Hier beginnt die Rückverfolgbarkeit: Für jede Palette, die das Haus verlässt, wissen wir, woher die Trauben stammen.

Die Trauben wurden bereits vor der Ernte auf Pflanzenschutzmittelrückstände geprüft. Analysen erfolgen zusätzlich je Partie, im Labor Veltia Labs for Life in Thessaloniki.

3. Sortierung

Das Packhaus hat drei Sortierlinien. Jede Traube wird geprüft und geputzt, und was den Spezifikationen nicht entspricht, wird aussortiert. Das Gewicht jeder Packung wird an 100 Arbeitsplätzen mit Waage kontrolliert.

Mitarbeitende verpacken helle Trauben in Schalen an den Sortierlinien des Packhauses Mintzilis

4. Verpackung

Verpackt wird in der Form, die der jeweilige Kunde wünscht, und mit seinem Etikett. Die Schalen werden auf einem Proseal GT2s versiegelt.

Die Schalenversiegelungsmaschine Proseal GT2s in der Packhalle des Packhauses Mintzilis
  • Schalen, heißversiegelt oder Klappschale10 × 500 g · 6 × 750 g · 10 × 1 kg
  • Beutel im Karton4,5 kg · 5 kg
  • Lose im Karton2 kg · 7 kg · 10 kg
  • Netz1 kg

5. Kühlung

Gang mit den Türen der Kühlräume im Packhaus Mintzilis

Nach dem Schnitt reifen Trauben nicht weiter. Man kann sie nur erhalten, und je schneller sie gekühlt werden, desto weniger Wasser verlieren sie.

Die fertigen Paletten werden vorgekühlt und in die acht Kühlräume gebracht. Kälte und Feuchtigkeit halten das Stielgerüst grün und die Beere fest. Für Tafeltrauben werden international −1 bis 0 °C und 90–95 % relative Luftfeuchtigkeit empfohlen.

6. Verladung

Die Paletten werden über die zwei Rampen des Packhauses in Kühl-Lkw verladen. Sie gehen an Handelsketten und Importeure in 18 Ländern sowie auf den griechischen Markt.

Wer den Prozess prüft

Sortierung und Verpackung werden jedes Jahr nach dem IFS Food Standard für Lebensmittelsicherheit und -qualität auditiert. Im Weinberg gelten die Standards GLOBALG.A.P., GRASP und SPRING. Alle vier Zertifizierungen wurden 2026 erneuert. Was jede einzelne abdeckt.

Das Packhaus in Zahlen

  • 2.300 m² überdachte Fläche auf einem Gelände von 4.000 m²
  • 3 Sortierlinien und 100 Arbeitsplätze mit Waage
  • 8 Kühlräume
  • 2 Laderampen

Lernen Sie das Unternehmen und sein Team kennen

Für Einkäufer: Verpackungen, Saison und Bestellung